Saturday, October 20, 2007

Auslandszahnersatz - Gefahren und Risiken!?! Nur teuer Geld sparen

Auslandszahnersatz - Gefahren und Risiken!?!

Nur teuer Geld sparen

Immer mehr Patienten spielen mit dem Gedanken, aus Kostengründen Zahnersatz im Ausland anfertigen zu lassen. Doch wie ist es um die Qualität bestellt? Dr. Michael Lechner, Bamberg, ging dieser Frage anhand von Werbe-Artikeln in den Medien und Qualitätsuntersuchungen von Zahntechnikern und Zahnmedizinern auf den Grund. Mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen wir nachfolgend den entsprechenden Beitrag aus dem Bayerischen Zahnärzteblatt Nr. 5:

Berliner Zeitung, Nummer 40, 17.2.2005, Wirtschaftsteil: „Für die Dritten ins Ausland“, „Zahnersatz – Patienten können Geld sparen, wenn sie ihre Prothesen und Kronen im Ausland anfertigen lassen.“ Die Zeitung rät, die Vorteile billiger Preise nicht nur beim Einkaufen, Tanken und Haareschneiden im benachbarten Ausland zu nutzen, sondern auch über einen Zahnarztbesuch im Ausland nachzudenken. Die Krankenkasse erstatte den gleichen Anteil, den sie auch in einer deutschen Praxis bezahlen würde. Man könne bis zu 70 % sparen. Wer clever ist, lässt sich bei seinem deutschen Zahnarzt einen Heil- und Kostenplan geben und auf dieser Basis vom ausländischen Zahnarzt einen eigenen Kostenplan erstellen. Die Internetadressen für Auskünfte über Zahnbehandlung im Ausland werden gleich mit angegeben: www.die-endverbraucher.de und www.medizinfo.de/zahnmedizin/finausla.htm.

Zahnschnäppchen-Reisen ins Ausland

Im Internet werden „Zahnschnäppchen-Reisen“ in den Osten angeboten. Man findet Checklisten für die richtige Planung des Zahn-Urlaubs mit deutschem Heil- und Kostenplan, Gegenangebot, Kassengenehmigung, Nachbehandlung und Garantie, Internetadressen für die Zahnarztsuche (www.arztauskunft.de, www.zahnarzt-planet.de, www.zahn-online.de, www.med-Invite.de) sowie für „Hilfe bei Pfusch“ (!) die Telefonnummer der Bundeszahnärztekammer. Um „perfekte Zähne auf Pump“ zu erhalten, werden Spezial-Kredite angeführt.

Warnungen von Fachleuten

Die Zahntechniker-Innung Düsseldorf hat eine Sammlung von Informationen und negativen Patienten-Erfahrungsberichten zusammengetragen. Die Internationale Gesellschaft für Ganzheitliche Zahn-Medizin e.V. zitiert das Kuratorium Perfekter Zahnersatz und warnt vor gesundheitlichen Schäden, da Goldlegierungen auch mit unedlen Metallen angereichert würden, was allergische Reaktionen auslösen könne. Oftmals schlechte Ausbildung in billigen Herstellungsländern führe zu erheblichen Problemen bei der Passgenauigkeit der Prothesen, zu Zahnfleischbluten und Schmerzen. Kurzfristige Einsparung erweise sich als Fehlkalkulation, da man mit Mehrkosten für Reparaturen und mit kürzerer Haltbarkeit des Zahnersatzes rechnen müsse.Prof. Dr. Klaus M. Lehmann, Universität Marburg, weist darauf hin, dass qualitativ hochwertiger Zahnersatz nur in – auch räumlich – enger Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Labor erreicht werden könne. Farbauswahl, notwendige Änderungen und Korrekturen bedingten kurze Wege. Bei Vergabe von Arbeiten in Drittländer seien oft Verantwortlichkeiten nicht eindeutig geregelt. Schließlich sei die Zusammenarbeit von Zahnarzt und Labor eine Vertrauensfrage.Der bekannte Schweizer Journalist Res Strehle und Chefredakteur von „Das Magazin“ berichtet aus eidgenössischer Sicht von mehreren Patienten, die sich im Ausland – vor allem Ungarn – vermeintlich hatten sanieren lassen. Seine Schlussfolgerung: Mit Billigbehandlungen in Osteuropa lässt sich für den Patienten „nur teuer Geld sparen“. Sanierungen im Ausland kosteten im Vergleich zur Schweiz zwar nur ein Viertel, Nachbehandlungen jedoch seien vielfach teurer, als die gesamte Behandlung in der Schweiz gekostet hätte. Vorbehandlung fehlten häufig. Von der Reise ermüdete Patienten würden zu Totalsanierungen überredet, etwa zur Entfernung von Amalgam. Zähne würden von gestressten und wenig erfahrenen Zahnärzten nicht immer fachgerecht abgeschliffen und danach teilweise schlecht passende Kronen aufgesetzt. Die verwendeten Materialien seien nicht immer über alle Zweifel erhaben. Dass zu Tiefpreisen kein Gold eingelegt werden könne, sei klar. Einem aus Zürich stammenden Patienten hätte zuhause rostendes Blech entfernt werden müssen.

Studien verschiedener Institutionen vergeben schlechte Noten

Prof. Dr. Niklaus P. Lang hat in der Berner Klinik für Parodontologie, 120 Kronen- und Brücken-Prothetik-Arbeiten aus Ungarn untersucht. Sein Fazit: das Geld für die Behandlungen in Ungarn wäre häufig gescheiter in die Donau geworfen worden. Arbeiten, die in der subjektiven Empfindung der Patienten noch als ganz gut beurteilt worden waren, erzielten nach Prüfung der Berner Wissenschaftler schlechte Noten. Bei Qualitätsstandards von A bis E, wobei „A“ einer ausgezeichneten Arbeit entspricht, Standard „E“ schwerste Mängel charakterisiert, „die als Verstümmelungen bezeichnet werden müssen“, konnten Standard A und B für ungarische Arbeiten nicht vergeben werden. C-Leistungen waren lediglich bei 20.% erbracht. Standard D erhielten 41 %, Standard E 39 % der Arbeiten. Die Dänische Bundesinnung der Zahntechniker legte vor etwa einem Jahr eine Analyse über Zahnersatz aus Nicht-EU-Ländern vor: Qualität erheblich unterdurchschnittlich, minderwertige Passungen, Überkonturierungen, Lunker, Blasen in den Verblendungen und ungenügende Keramikhaftung. Materialanalysen und Überprüfung der Konformitätserklärungen zeigten Verletzungen der EU-Richtlinien, irreführende, ungenügende und falsche Angaben. Schlecht fiel auch die Bilanz des Medizinischen Dienstes Rheinland-Pfalz aus. Dieser hatte kürzlich 60 Patienten untersucht, die sich in der Türkei und mehreren osteuropäischen EU-Beitrittsländern hatten behandeln lassen: Nur 23 % der Patienten hatten einen „hinsichtlich Planung und Qualität befriedigenden Zahnersatz erhalten. 97 % der Kronen wären nicht notwendig gewesen. Von 81 Brücken waren nur 12 mängelfrei, 50 % wiesen erhebliche Mängel auf.

Resümee: Keine Vorurteile bitte, aber es ist nicht immer Gold, was glänzt!

Zugegebenermaßen finden sich in den Berichten der Zahntechniker aus verständlichen Gründen hauptsächlich negative Beispiele. Es soll kein Horrorszenario aufgebaut werden. Man sollte auch nicht so weit gehen wie Lutz Wolf, Bundesvorsitzender der Zahntechniker, der gegenüber der BILD-Zeitung äußerte, dass das Material des chinesischen Zahnersatzes „Entzündungen, vorzeitigen Zahnverlust bis hin zu Mundkrebs“ verursachen könne. Der ehemalige Präsident der DGZMK, Prof. Dr. Heiner Weber, bezeichnet es als unsinnig, Arbeiten aus dem Ausland von vorneherein als minderwertig einzuschätzen. Es gibt sicherlich auch gute Arbeiten im Ausland, doch scheint in Anbetracht der Fülle an Negativbeispielen und warnenden wissenschaftliche Untersuchungen Vorsicht vor vermeintlich billigen „Zahn-Souvenirs“ geboten zu sein. Schon hat der thailändische Premierminister den Gesundheitstourismus zum förderungswürdigen Exportgut erklärt, was die DZW letzten September zur Titelzeile „Zahnbrücken und Badeurlaub“ veranlasste.

Nicht immer ist das Billige ein Schnäppchen

John Ruskin (engl. Sozialkritiker, 1819 – 1900): „Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und ein wenig billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug zu viel zu bezahlen, aber es ist auch unklug zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das billigste Angebot, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Wenn Sie dies tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres mehr zu bezahlen.“

Artikel gefunden unter www.zibb.de

Weitere Infos zum Thema Auslandszahnersatz

Kuratorium perfekter Zahnersatz
proDente
Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
http://www.zahnmeister.de
http://www.amz-meisterliche-zahntechnik.de

Risiko Auslandszahnersatz - Erfahrungsberichte

Wenn in Zahnarztpraxen gepfuscht wird, trägt der Patient die Folgen

Ungünstige Langzeitwirkungen haben auch die seit einigen Jahren angebotenen Billigbehandlungen in Osteuropa. Hier läßt sich für Patienten meist nur teuer Geld sparen. Zwar kostet eine Sanierung im Vergleich zur Schweiz in Ungarn gerade ein Viertel, die anschliessenden "Nachbesserungen" sind aber vielfach teurer, als die gesamte Behandlung in der Schweiz gekostet hätte. Meist fehlt im Zahnarzttourismus die Zeit für die notwendige Vorbehandlung von Zahnfleisch oder Wurzeln, und so sind die Kunstwerke vielfach auf Sand gebaut.

Seit der "Beobachter" vor Jahresfrist die "verblüffende Qualität" der Zahnbehandlungen in Ungarn gelobt hat, mehren sich die Beschwerden über traumatische Fehlbehandlungen. Häufig werden Patienten nach ermüdender Reise zu "Totalsanierungen" - etwa zur Entfernung des Amalgams - überredet. In aufwendigen Torturen werden die Zähne von wenig erfahrenen und gestressten Zahnärzten nicht immer fachgerecht abgeschliffen und danach teilweise schlecht passende Kronen aufgesetzt. Solche Sanierungen werden dann ihrerseits zum Sanierungsfall.
Einzelne Tour-Operators bieten zwar gegen einen "freiwilligen Beitrag" von hundert Franken in eine Garantiekasse im Schadensfall Anspruch auf Nachbehandlung - wiederum in Ungarn. Eine 27-jährige Flight Attendant, bereits zweifach geschädigt aus Ungarn zurückgekehrt, mochte darüber nur den Kopf schütteln: "Ich fahre doch nicht ein drittes Mal dort hin, wo ich so schlechte Erfahrungen gemacht habe."

Auch Edi Weibel, 36-jähriger Forstwart aus Villmergen, wird sich nicht mehr in Ungarn behandeln lassen. Er hatte sich dort 1994 wegen verschiedener zerbrochener Backenzähne behandeln lassen. Dabei wurden die alten Amalgamfüllungen entfernt. Drei Jahre später musste ein Teil der neu eingesetzten Kronen mit bis zu vier Millimetern überstehenden Rändern "aus medizinisch zwingenden Gründen" umgehend entfernt werden. Im Gutachten eines konsultierten Schweizer Zahnarztes ist von "grobfahrlässig in Kauf genommener Körperverletzung" die Rede: Hochgradig akute Zahnfleischentzündung, Einschränkung der Eigenbeweglichkeit der Zähne, spontane Blutungen, Absterben von Gewebe. Sanierungskosten in der Schweiz: 14900 Franken.

Die 40-jährige Büroangestellte Emiliana Serratore aus dem Zürcher Limmattal hat in Ungarn ähnliche Erfahrungen gemacht. Die allein erziehende Mutter hatte die Ferien ihres Sohnes im Februar zu einer Reise nach Györ benutzt und sich in einer Woche sechs Kronen einsetzen lassen. Kostenpunkt in Ungarn: 3000 Franken, Sanierungskosten in der Schweiz: über 7000 Franken.

Auch die in Ungarn verwendeten Materialien sind nicht immer über jeden Zweifel erhaben. Dass zu den Tiefpreisen kein Gold eingelegt werden kann, ist nicht verwunderlich. Unangenehm wird es erst, wenn der Zahnarzt rostendes Blech einlegt, was eine Patientin aus dem Kanton Zürich erfahren hat. In einem solchen Fall drohen auch elektromagnetische Strahlungen, die chronisches Kopfweh verursachen können.

Auch bei Schweizer Zahnärzten ist nicht alles Gold, was glänzt. Da werden Billigmetalle beigemischt, um die Kosten bei Füllungen um ein paar Franken zu senken. Heikle Palladiumlegierungen gehören noch immer in den Giftschrank vieler Schweizer Zahnlabors. Dabei ist etwa die Beimischung von Kupfer und Gallium in Fachkreisen höchst umstritten, weil es bei Patienten erwiesenermassen zu schweren allergischen Reaktionen führen kann.
So hat ein 57-jähriger Lektor aus Rapperswil seit der Einlage einer billigen Palladium-Kupfer-Gallium-Legierung bei einer Zahnärztin im Jahre 1993 einen langen Kreuzweg hinter sich: "Ich bin vor Schmerzen zeitweilig auf allen vieren um den Esstisch gekrochen." Das "Spargold" korrodierte und begann den Kiefer aufzulösen. Konsultierte Zahnärzte wollten den Kunstfehler in der Materialwahl ihrer Kollegin zunächst nicht bestätigen, bis der Basler Professor Jakob Wirz, einziger Inhaber eines Lehrstuhls für Zahnmaterialien in der Schweiz, die Bedenken gegen die Billiglegierung teilte. Heute werden etwa in deutschen zahntechnischen Labors kaum mehr solche Legierungen verwendet, weil die Gefahr der Unverträglichkeit zu gross ist. Für den Lektor kommt diese Einsicht zu spät: "Ich hätte damals für eine hochwertige Legierung 200 Franken mehr bezahlen müssen. Das wäre für mich selbstverständlich gewesen, wenn ich informiert worden wäre."

Tatsächlich wissen viele Patienten nicht, was sie im Mund herumtragen - womöglich ein kleines Endlager hochgiftiger Materialien. Unter dem Eindruck des wachsenden Kostendrucks seit der Rezession haben viele Zahnärzte im vermeintlichen Interesse ihrer Patienten den Labors die Wahl kostengünstiger Legierungen überlassen. Seit Amalgam in Ungnade gefallen ist, wurde zum Teil auf noch abenteuerliche Alternativen gesetzt. Das Zahnarztunabhängige Beratungszentrum in Dietikon fordert deshalb einen Materialpass, woraus Patienten ersehen, was sie im Mund herumtragen.

Die wachsende Kritik am Berufsstand hat jetzt immerhin das Qualitätsbewusstsein der Schweizer Zahnärzte geweckt. Unter Leitung von Professor Lang wurden im vergangenen Sommer an der Berner Klinik für Paradontologie und Brückenprothetik 120 Patienten auf die Handwerkskunst ihrer Meisterinnen und Meister untersucht. Zwei Studentinnen sind daran, die Ergebnisse auszuwerten. Eine erste Zwischenbilanz lässt erkennen, dass das Geld für Behandlungen in Ungarn häufig gescheiter in die Donau geworfen worden wäre. Was in der subjektiven Wertung der Patienten die Note fünf bis sechs erhielt, erzielte an der Berner Universitätsklinik die Bewertung zwei bis drei. Nicht immer ist indessen auch Schweizer Qualität über jeden Zweifel erhaben. Ein erster Überblick zeigt für Schweizer Zahnärzte eine Normalverteilung mit einem breiten Qualitätsdurchschnitt und vergleichsweise wenigen Pfuschern und wenigen Höchstleistungen.

Autor: Res Strehle
(Quelle: szi - Südbayerische Zahntechniker-Innung)

Achten Sie auf den Herstellernachweis - "Zahnersatz made in Germany"

Qualität, Vertrauen, Sicherheit

Zahnersatz wird für einen sehr empfindlichen Bereich des Körpers speziell angefertigt und ist ein Unikat, ein Einzelstück, das es kein zweites Mal geben wird.
Unbedingte Voraussetzung für Wohlgefühl, Verträglichkeit und Tragekomfort beim Zahnersatz ist die präzise Anfertigung. Das beginnt beim Zahnarzt Ihres Vertrauens, der Sie berät, Ihre Wünsche und Vorstellungen, Erwartungen und Ansprüche nachvollziehen kann, ihre körperlichen Eigenheiten (Zahnfarbe, Gesichtsschnitt u. s. w.) kennt und der Ihren Zahnersatz ausführlich, umfassend und gewissenhaft mit Ihnen plant.
Die zweite wichtige Voraussetzung für das zuverlässige Gelingen Ihres Zahnersatzes ist die aktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Zahnarzt und dem zahntechnischen Labor.Ihr Zahnersatz muss Ästhetik, Funktionalität und ein Optimum an Präzision in sich vereinen um gutes Aussehen und Passgenauigkeit zu gewährleisten. Von Seiten des zahntechnischen Betriebes erfordert die Anfertigung
- enormes Fachwissen im Bereich der fachgerechten Verarbeitung von hochmodernen Materialen;- auf dem Gebiet der Anatomie die Funktion des gesamten Kausystems; - sehr großes handwerkliches Geschick und Können - und gleichermaßen ästhetisch-künstlerisches Empfinden für Farben und Formen.
Der von deutschen Dentallaboratorien hergestellte Qualitäts-Zahnersatz genießt weltweit einen führenden Ruf. Hochwertiger Zahnersatz lässt sich nicht industriell fertigen und zu Dumping-Preisen billig anbieten.
Achten Sie auf den Herstellernachweis"Zahnersatz made in Germany"
Der Herstellernachweis gewährleistet anerkannte Qualität aus einem zahntechnischen Betrieb.
Ihr Zahnarzt gibt Ihnen mit dem auf Sie persönlich ausgestellten Herstellernachweis die Sicherheit, dass Ihr Zahnersatz unter kontrollierten Bedingungen mit höchster Präzision, individuell für Sie in Deutschland in einem zahntechnischen Betrieb gefertigt wurde.
Medizinproduktegesetz: Durch das Medizinproduktegesetz (am 1. Januar 1995 in Kraft getreten) wurde zur Gewährleistung eines wirksamen Schutzes von Patienten, Anwendern und Dritten vor Risiken, die von Medizinprodukten ausgehen könnten, ein lückenloses und systematisches Beobachtungs- und Meldesystem eingerichtet, dass zur Erfassung und Abwehr von Risiken aus Medizinprodukten dient. Außerdem unterstützt es die Stärkung des Verbraucherschutzes.







Medizinprodukt und Sonderanfertigung: Zahnersatz ist ein Medizinprodukt. Unter Medizinprodukt fallen z. B. Kronen, Brücken, Prothesen, Inlays, Implantate aber auch ärztliche Instrumente. Zahnersatz ist die Sonderanfertigung eines Medizinproduktes und wird nach schriftlicher Verordnung eines (Zahn-)Arztes nach spezifischen Auslegungsmerkmalen eigens angefertigt. Der Zahnersatz ist nur zur aus-schließlichen Anwendung bei einem namentlich benannten Patienten bestimmt.
CE-Zeichen: Werkstoffe, die zur Herstellung von Medizinprodukten (z. B. Zahnersatz) verwendet werden, müssen mit einem CE-Zeichen versehen sein. Der Hersteller des so gekennzeichneten Werkstoffs bestätigt mit dem CE-Zeichen, dass die grundlegenden Anforderungen erfüllt worden sind und ein vorgeschriebenes Konformitätsbewertungsverfahren durchgeführt worden ist. Sonderanfertigungen (z. B. Zahnersatz) sind aus CE-geprüften Werkstoffen hergestellt, dürfen aber selbst kein CE-Zeichen tragen.

Der Herstellernachweis "Zahnersatz made in Germany"

Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen !

Der Herstellernachweis "Zahnersatz made in Germany"


Dem von Krankenkassen propagierten Erwerb von Billig- und Auslandszahnersatz ist die Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz bereits Anfang 2002 aktiv entgegengetreten, indem sie mit dem bundesweit vorgestellten Herstellernachweis "Zahnersatz made in Germany" eine verlässliche Orientierungsgröße für Patient und Zahnarzt geschaffen und eingeführt hat.



Vor dem Hintergrund der aufgedeckten betrügerischen Zahnersatz-Importe ist das Zertifikat "Zahnersatz made in Germany" über die Grenzen des Bundesland Rheinland-Pfalz hinaus zum Vorbild für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen geworden. Verantwortungsbewusste Zahnärzte und Patienten wollen genau wissen, wo und unter welchen Bedingungen ihr Zahnersatz angefertigt wurde.
Der Herstellernachweis "Zahnersatz made in Germany" gibt dem Patienten den Nachweis in die Hand, das sein Zahnersatz nach strengen Qualitätskriterien und Anforderungsprofilen nach dem Medizinproduktegesetz ausnahmslos unter Verwendung von Materialien, die das CE-Zeichen tragen und damit den Sicherheitsforderungen gemäß Richtlinie 93/42/EWG entsprechen, in Deutschland angefertigt wurde.

Patienten erlangen durch das Zertifikat "Zahnersatz made in Germany" die Sicherheit, individuell gefertigten und qualitativ hochwertigen Zahnersatz deutscher Fertigung zu erhalten.

"Qualitäts-Zahnersatz made in Germany“ geht online

Neue Informationsseite für "Qualitäts-Zahnersatz made in Germany“ geht online.

Pressemitteilung von: Zahntechnikerinnung Rheinland-Pfalz

Mainz, 20. Dezember 2006. Die Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz hat heute eine der umfangreichsten Informationsseiten für Zahnersatz ins Internet gestellt.

Patienten sind in Fragen zum Zahnersatz, sei es Inlay, Krone, Brücke, Implantat, Teilprothese, Vollprothese oder auch kombinierte Zahntechnik, mehr denn je in der Eigenverantwortung. Auf der Informationsseite der zahntechnischen Innungsfachbetriebe erfährt der Patient mehr über die Hintergründe und zahntechnischen Möglichkeiten, über den Beruf und die Arbeit des Zahntechnikers und über das Zahn-Team Zahnarzt und Zahntechniker. Auch hat der Leser hier die Möglichkeit, ein zahntechnisches Labor in seiner Nähe zu finden.

Ebenfalls wird das Thema Auslands-Zahnersatz und Billig-Zahnersatz sowie Zahnersatz-Auktionsportale kritisch beleuchtet. So kann sich der Patient auch auf diesem Gebiet eine eigene Meinung bilden. Auch die Empfehlungspraxis einiger Krankenkassen in Bezug auf zahntechnische Leistungen und das Thema Zahnzusatz-Versicherung werden berücksichtigt.

Die Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz möchte mit dieser Seite eine Informationsplattform bieten, die dem Patienten den Weg durch den Dschungel der vielfältigen Möglichkeiten und Leistungen beim Zahnersatz erleichtern soll. Die neue Informationsseite der Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz ist unter folgender Web-Adresse zu erreichen:

www.zahnersatz-germany.de

Adresse:
Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz
Essenheimer Straße 125 B
55128 Mainz
Telefon: 06131/7207720
Telefax: 06131/7207707
e-mail: zti-rheinland-pfalz@t-online.de

Ansprechpartner für die Presse:
Manfred Heckens
Landesinnungsmeister
Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz
Essenheimer Straße 125 B
55128 Mainz
Telefon: 06131/7207720
Telefax: 06131/7207707
e-mail: zti-rheinland-pfalz@t-online.de

Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz:

Die Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz, (Körperschaft des öffentlichen Rechts) ist die Landesvertretung zahntechnischer Handwerksbetriebe in Rheinland-Pfalz. Sie berät berufsspezifisch und vertritt ausschließlich die zahntechnischen und betrieblichen Interessen im handwerklichen und gesundheitspolitischen Umfeld. Zu ihren Mitgliedern gehören aus den Zuständigkeitsbereichen der Handwerkskammern Rheinhessen, Koblenz, Trier und Kaiserslautern weit über 200 gewerbliche Dentallaboratorien mit mehr als 3.000 Beschäftigten und über 260 Auszubildenden aus Rheinland-Pfalz.

Friday, October 19, 2007

Zahnersatz - nur aus Deutschland professionell?

Immer wieder wird vor Zahnersatz-Tourismus gewarnt. Die Qualität der Ware sei nicht in Ordnung, die Zahntechnik an sich im Ausland sei qualitativ nicht so hoch wie in Deutschland. Die Prothesen beinhalten giftige Stoffe, eine Gewährleistung sei ausgenommen und viele weitere Aussagen von Wissenschaftlern bzw. Studien, die sich mit diesem Thema befasst haben, erreichen die Deutschen Medien. Immer mehr wird das Thema Zahnersatz in den deutschen Medien breitgetreten. Man soll hier nur zum deutschen Zahnarzt gehen und viele Aussagen mehr….
Aber entspricht dies den Tatsachen? Oder soll nur der deutsche Markt geschützt werden, damit nicht alle Bürger einen Zahnarzt aufsuchen, welcher Verträge mit ausländischen Laboren pflegt und nicht mit den teuren deutschen Laboren arbeitet? Diese Frage stellen sich viele Deutsche vor der Entscheidung, ob sie einen Discount-Zahnersatz bestellen oder nicht.
Hier gehen ja selbst die Meinungen bei Zahnärzten auseinander, die einen Zahnärzte stellen Zahnersatz aus dem Ausland als absolute „Dont´s“ dar, andere Zahnärzte aus Deutschland wiederum arbeiten mit solchen Labors, beispielsweise aus China, zusammen. Welcher Meinung soll man hier Glauben schenken?
Am besten vertraut man auf Erfahrungsberichte. Fragen Sie Menschen, die sich bereits einen Zahnersatz aus dem Ausland einsetzen haben lassen, ob diese Probleme haben oder evtl. Menschen kennen, die Probleme damit haben. Im Zweifelsfall sollten Sie dann eher einem deutschen Labor ihr Vertrauen schenken. Es sind bereits schon Foren im Internet vorhanden, wo man sich über Erfahrungen mit solchem Zahnersatz austauschen kann. Hier kann man dann nur hoffen, dass die Einträge nicht getürkt sind, um Menschen entweder zur einen oder zur anderen Seite „zu ziehen“. Verlassen Sie sich daher auf Ihren Zahnarzt des Vertrauens, der Ihnen evtl. schon seit Jahren zur Seite steht.

www.fachwissen-katalog.de

ZAHNPASTA AUS CHINA - Indianer deckt Gift-Skandal auf

Indianer deckt Gift-Skandal auf

Die Affäre hat weltweit für Schlagzeilen gesorgt: Millionen Verbraucher benutzten jahrelang verseuchte Zahnpasta aus China. Erst jetzt wurde bekannt, wie der Fall begann - die entscheidende Rolle spielt ein Indianer aus Panama.

Panama - Eduardo Arias ist ein 51 Jahre alter Kuna-Indianer. Er ist in einem Reservat aufgewachsen, auf einer der San-Blas-Inseln vor der Karibikküste Panamas. Dass er einen weltweiten Gift-Skandal aufdecken würde, war nicht unbedingt zu erwarten.

Panama-Kanal: Unerklärlich, warum eine bekannte giftige Substanz frei verkauft wurde
Dabei geht es um eine Affäre ungeheuren Ausmaßes. Betroffen waren insgesamt 34 Staaten, von Vietnam bis Kenia, von Tonga im Pazifik bis zu einzelnen Inseln in der Karibik. Es geht um verseuchte Zahnpasta, die weltweit verkauft wurde. In Kanada wurden mittlerweile 24 kontaminierte Sorten gefunden, in Neuseeland 16. In den USA wurde die Zahnpasta in Gefängnissen verteilt, ebenso in Krankenhäusern und Hotels. Allein in Japan wurden 20 Millionen vergiftete Tuben sichergestellt.
Doch zunächst hat niemand etwas bemerkt. Keine Gesundheitsbehörde, kein Händler, kein Verbraucherschützer. Nur Eduardo Arias, dem panamaischen Indianer, ist etwas aufgefallen.
An einem Samstagmorgen im Mai war Eduardo Arias einkaufen. In einem Discount-Laden in Panama-Stadt wollte er CD-Rohlinge besorgen. Doch etwas machte ihn stutzig: eine überdimensionale Anzeige für Zahnpasta. "Ich musste keine einzige Tube anfassen", erzählt Arias der "New York Times". "Die Buchstaben waren auch so groß genug. Auf der Packung stand: Diethylenglykol."
In Dutzenden Ländern hatten sämtliche zuständigen Stellen das Wort einfach übersehen. Dabei prangt es deutlich sichtbar auf der Zahnpasta-Tube. "Es war mir unerklärlich, warum eine bekannte giftige Substanz frei verkauft wurde", sagt Arias.
Dem Zahnpasta-Skandal folgten viele weitere
Diethylenglykol ist ein süßlich schmeckender, giftiger Inhaltsstoff von Frostschutzmitteln. Arias kannte den Begriff aus einem einfachen Grund: In Panama wurden im vergangenen Jahr 138 Menschen getötet oder verletzt, weil sie Sirup getrunken hatten, der mit Frostschutzmittel gestreckt war. Seitdem ist Diethyleneglykol in Panama nicht nur Fachleuten bekannt. Doch den Behörden fiel trotzdem nicht auf, dass auch Zahnpasta mit dem Gift kontaminiert ist.
Nach mehreren Untersuchungen steht heute fest: Die Zahnpasta stammt aus China. Durch den Fall kamen die weltweiten Proteste gegen Gift-Importe aus der Volksrepublik überhaupt erst ins Rollen - dem Zahnpasta-Skandal folgten viele weitere. Zuletzt war vor allem Spielzeug aus chinesischer Produktion in die Kritik geraten.
Nun machte die "New York Times" Eduardo Arias ausfindig und deckte damit auf, wer am Anfang dieser ganzen Kette stand. "Die ganze Geschichte begann in Panama", sagt Jorge Motta, der Direktor des Gorgas Memorial Institutes, einem bekannten Forschungszentrum in Panama-Stadt. "Ein kleiner Schmetterling in Mittelamerika hat in China einen Sturm ausgelöst."
"Ich bin froh, dass ich helfen konnte"
Eduardo Arias hatte erst erwogen, den Verkäufer in dem kleinen Discount-Geschäft auf seine Entdeckung hinzuweisen. Doch das hätte keine Folgen, dachte er sich. Also ging er in das nächste Gesundheitsamt und erzählte, was er herausgefunden hatte. Er wurde jedoch abgewiesen und an ein anderes Gesundheitsamt verwiesen.
Dort fand er sich in einer langen Warteschlange wieder. Als er schließlich dran kam, wurde er in eine andere Abteilung des Gebäudes verwiesen, wo er seine Geschichte erneut einem Beamten erzählen musste. "Ich zeigte ihm die Zahnpasta und was darauf stand: Diethylenglykol. Ich sagte ihm auch, wo ich die Tube gekauft hatte."
Der Beamte wollte ihn erst zu einer weiteren Behörde schicken, doch Arias bestand darauf, dass der Fall sofort geklärt werde. Der Beamte gab ihm ein Formular, das er ausfüllen sollte. Eduardo Arias tat wie ihm geheißen. Wirklich sicher war er aber nicht, ob die Behörden seinen Hinweis ernst nähmen.
Drei Tage später sah er dann Panamas Gesundheitsminister im Fernsehen. Er sagte, dass man Zahnpasta gefunden hätte, die Diethylenglykol enthalte. Viele Untersuchungen folgten, weltweit wurde das Produkt vom Markt genommen.
Der Name Eduardo Arias wurde nie genannt. Der 51-Jährige ist trotzdem nicht böse, sagt er der "New York Times". "Ich bin froh, dass ich helfen konnte."

Auslandszahnersatz – Import von Zahntechnik

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

seit einiger Zeit fügen einige Gesetzliche Krankenkassen genehmigten Heil- und Kostenplänen Ihrer Versicherten eine "Patienteninformation" zu preisgünstigem Zahnersatz bei. In dieser "Patienteninformation" werden Ihnen Anbieter zahntechnischer Leistungen benannt, die in der Regel mit der/den Krankenkasse(n) gesonderte Preisvereinbarungen getroffen haben und deren Zahntechnik in den meisten Fällen im Ausland zu Dumpingpreisen gefertigt und nach Deutschland importiert wird, auch wenn Ihre Vertriebsstätte offiziell in Deutschland angesiedelt ist.

Natürlich ist es immer wünschenswert, alle Einsparmöglichkeiten zu nutzen. Auch Ihr Zahnarzt befürwortet es, wenn die Krankenkassen sich um eine Senkung der Material- und Laborkosten bemühen. Für den Zahnarzt sind die Laborkosten nur ein "durchlaufender Posten", an dem er keinen Cent verdient.Auch die Zahnärzte haben den Wunsch, die Effizienz im Gesundheitswesen zu steigern. Qualitätsaspekte müssen dabei aber weiterhin im Vordergrund stehen.Bevor Sie sich jedoch für ein von den Krankenkassen benanntes Labor entscheiden, sollten Sie folgendes bedenken:

•Die Laborkosten machen nur einen Teil Ihrer Rechnung aus. Entscheidend sind oft die Kosten für Edelmetall, diese lassen sich durch die Wahl eines anderen Labors aber nicht reduzieren. Wenn z.B. die Laborkosten um 40% reduziert werden können, so macht dies auf Ihrer Gesamtrechnung nur ca. 10 bis 20%, manchmal weniger aus. Zu 50 bis 100% profitiert die Krankenkasse von der Kostenersparnis.

•Wichtig für die Qualität einer zahntechnischen Arbeit ist das exakte Zusammenspiel zwischen Zahnarzt und Zahntechniker und die langjährige Erfahrung im Umgang mit den verwendeten Materialien. Präzision ist nur in einem lange eingespielten Team zu erreichen. Ihr Zahnarzt arbeitet mit einem Labor zusammen, dessen Arbeit und Qualität er oft schon seit Jahren vertraut und das seine "Handschrift" kennt. Nur so lassen sich alle Fragen, die letztendlich die Funktionalität und Ästhetik, aber auch Probleme der Passgenauigkeit des Zahntechnikers bestimmen, gemeinsam mit Ihnen und dem Zahntechniker lösen.

•Wenn das Labor nicht vor Ort ist, müssen Sie damit rechnen, dass für kleine Änderungen oder Reparaturen unter Umständen mehrere Tage für den Versand eingeplant werden müssen. In dieser Zeit müssten Sie auf Ihren Zahnersatz verzichten. Die Zusammenarbeit Ihres Zahnarztes mit dem Zahntechniker seines Vertrauens stellt sicher, dass nach deutschen und/oder europäischen Normen gearbeitet wird. Ob die für die Qualität der Leistung maßgeblichen Materialien und Verfahren tatsächlich angewandt wurden, ist in der Regel für Ihren Zahnarzt bei Zahntechnikern vor Ort am besten nachprüfbar.

•Die Verantwortung für Ihren qualitativ hochwertigen Zahnersatz liegt ausschließlich bei Ihrem Zahnarzt. Er allein haftet Ihnen gegenüber für eventuelle Mängel, auch soweit sie auf Fehler des Zahntechnikers zurückzuführen sind. Diese Verantwortung kann Ihr Zahnarzt auch nur dann tragen, wenn er mit einem Zahntechnischen Labor seines Vertrauens zusammenarbeiten kann. Schließlich muss er auch alleine als Auftraggeber in ein Vertragsverhältnis mit dem Labor eintreten. Die Wahl der individuell bestmöglichen Therapie sollten Sie und Ihr Zahnarzt gemeinsam treffen.

•Wenn Ihre Krankenkasse ohne Ihre Einwilligung persönliche Daten an Labore weitergibt, z.B. um niedrige Preisangebote einzuholen, verstößt sie gegen Datenschutzbestimmungen.

•Ihr Zahnarzt möchte vor allem Eines: Sie als zufriedenen Patienten über lange Jahre hinweg optimal betreuen. Deshalb will er auf "Nummer sicher" gehen und mit einem Zahntechnikerbetrieb seines Vertrauens zusammenarbeiten. Beide zusammen, Zahnarzt und Zahntechniker, gewährleisten die Qualität der Versorgung mit Zahnersatz. Hierfür haben nur sie die fachliche Kompetenz. Warum sollten Sie auf diese Sicherheit verzichten?

•Das Auswahlkriterium Ihrer Krankenkasse ist lediglich der Preis. Billigangebote mögen ihren Reiz haben... Auch, wenn es um Ihre Gesundheit geht?Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt! Er hilft Ihnen bei Ihren Fragen rund um das Thema Zahnersatz!

"Wir machen Zähne" - Zahntechniker, die filigranen Künstler"

"Wir machen Zähne" - Zahntechniker, die filigranen Künstler"

Hier erhalten Sie Info´s zur Zahntechnik, zum Beruf und die Arbeit des Zahntechnikers, über das Zahn-Team Zahnarzt und Zahntechniker, Qualitäts- und Auswahlkriterien bei Zahnersatz, die Präzision- und Haltbarkeit von Qualitäts-Zahnersatz "made in Gemany". warum der Meisterbrief im Gesundheitshandwerk Zahntechnik so wichtig ist und vieles wissenswerte rund um schöne Zähne und zahntechnische Innungs-Fachbetriebe.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass es sich beim menschlichen Gebiss als ganzheitlicher Kauapparat um ein überaus sensibles menschliches Organ handelt?
Filigrane FeinarbeitBedenkt man einmal, dass schon ein Haar mit einem Durchmesser von einem hundertstel Millimeter zwischen den Zähnen als deutliche Störung empfunden wird, kann man sich ausmalen, welche Feinarbeit eine zahntechnische Arbeit - dazu gehören auch Inlays, Kronen und Brücken - erfordert. Zahnersatz muss eine enorme Kaukraft aushalten und dabei gleichzeitig (mindestens) so gut aussehen wie ein natürlicher Zahn. So ist es gar nicht so einfach, einen adäquaten Ersatz für Zähne zu finden und herzustellen. Ein strahlend schönes Gebiss ist damit häufig das Ergebnis harter Arbeit. Dahinter steckt ein anspruchsvoller Beruf: der des Zahntechnikers.

Handwerkliches KunstwerkDer Zahntechniker fertigt ein handwerkliches Kunstwerk und jedes Mal ein Unikat, das die medizinischen und technischen Anforderungen in funktioneller und ästhetischer Weise erfüllen muss. Einen Zahn nachzubilden, bedarf hochpräziser, filigraner Feinarbeit und hoher Konzentration, darum arbeiten Zahnarzt und Zahntechniker Hand in Hand zusammen.

Zahnersatz - immer ein UnikatDie Erscheinung der Zähne prägen das Gesicht und damit den Gesamteindruck des Menschen. Um die Attraktivität wieder zu erreichen oder gar zu steigern, muss sich der Zahnersatz optimal in die Zahnreihe einfügen und an die benachbarten Zähne anpassen. Die Natur bringt hier unzählige Nuancen hervor, die der Zahntechniker exakt nachahmen kann. Wenn dieser kleine aber feine Unterschied nicht beachtet wird, fällt Zahnersatz leicht auf. Insgesamt betrachtet heißt das, umso enger die Kommunikation und Teamarbeit zwischen Zahnarzt, zahntechnischem Labor und Patient ist, um so besser das Ergebnis des individuell für den Patienten angefertigten Zahnersatzes.

Deutsche Zahntechnik führt Weltspitze anÜbringens führt Deutsche Zahntechnik die Weltspitze in Qualität und Präzision an und bietet hoch kompetentes Handwerk der internationalen Spitzenklasse. Das liegt insbesondere am international dominierenden Qualifikationsniveau deutscher Zahntechniker, deren handwerklicher und künstlerischer Perfektion sowie ihrer herausragenden Fachkompetenz.

Umfangreiche VoraussetzungenDamit die hohen Anforderungen an den Zahnersatz auch sichergestellt werden können, muss der Zahntechniker ein umfangreiches Fachwissen vorhalten. Er muss sich im Bereich der fachgerechten Verarbeitung und dem Einsatz von hochmodernen Materialen, Maschinen und High-Tech-Geräten ebenso auskennen wie in der Anatomie und Funktion des gesamten Kausystems. Aber nicht allein Technikverständnis, Vorstellungskraft, Kreativität und höchste Genauigkeit sind Voraussetzung für die Arbeit des Zahntechnikers; er muss gleichermaßen ein ausgeprägtes ästhetisch-künstlerisches Empfinden für Farben und Formen haben, um natürlich wirkenden Zahnersatz herzustellen.
Zahnersatz für JahrzehnteWird nun für einen Patienten Zahnersatz angefertigt, verbleibt dieser für Jahre bzw. Jahrzehnte im menschlichen Körper. Diese zahntechnischen Medizinprodukte, auch Teilleistungen, müssen sich, wenn sie im Munde eines Patienten inkorporiert werden, miteinander vertragen. Daher müssen bei der Herstellung von Zahnersatz eingesetzte Materialien und angewandte Verfahren die Biokompatibilität sicherstellen und es muss auf allen Ebenen gewährleistet sein, dass gesundheitliche Schäden weitgehendst ausgeschlossen werden. Dazu sind Kenntnisse und Fertigkeiten der Anatomie, der Histologie, der Physiologie, der Physik und Chemie, der Werkstoff- und Materialkunde sowie der Implantologie bei der Fertigung solcher gesundheitshandwerklichen Leistungen zwingend erforderlich.

Hochqualifizierte KünstlerUm den hohen Anforderungen gerecht zu werden, ist es wichtig, dass sich der Zahntechniker im Bereich der fachgerechten Verarbeitung von hochmodernen Materialen ebenso auskennt wie in der Anatomie und Funktion des gesamten Kausystems. Neben umfangreichem Fachwissen, handwerklichem Geschick und Können muss der Zahntechniker ein ausgeprägtes ästhetisch-künstlerisches Empfinden für Farben und Formen haben, um natürlich wirkenden Zahnersatz herzustellen. Damit erfordert die gesamte Herstellung größte Sorgfalt bei jedem einzelnen Arbeitsschritt. Zahntechnik - ein Gesundheitshandwerk Da der verordnete Zahnersatz langfristig im Körper verbleibt aber eine unsachgemäße Herstellung von Zahnersatz Risiken und Gefahren für die Gesundheit birgt, sind in Deutschland zur Ausübung des Zahntechniker-Handwerks umfangreiche Voraussetzungen zu erfüllen und eine langjährige Berufserfahrung ein Muss (Meisterbrief). So wird beim Gesundheitshandwerk "Zahntechnik", dass bei seiner Ausübung eine außerordentliche Fürsorgepflicht und Gewissenhaftigkeit erfordert, besonders strenge Erfordernisse an die Meisterpräsenz gestellt.

"Wir machen Zähne" Zahntechnische Meisterbetriebe in Rheinland-Pfalz
Bei uns stehen Sie im Mittelpunkt, deshalb setzen wir auf
· enge Kommunikation zwischen Patient, Zahnarzt und Zahntechniker · optimale Zusammenarbeit zwischen Labor und Praxis · direkte Ansprechpartner und gute Erreichbarkeit · persönlichen Service · Präzision und Ästhetik · Zahnfarbenauswahl in Praxis oder Labor · Individualität, Sorgfalt und Zuverlässigkeit.
Besuchen Sie für detaillierte Informationen zu hochwertigem Zahnersatz aus deutscher Fertigung die Webseite derZahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz - http://www.zahntechnikerinnung.de/

"Experten statt Experimente ! "

"Experten statt Experimente ! "

Die Planung, Herstellung und Eingliederung von Zahnersatz, das heißt auch Inlays, Kronen, Brücken, Prothesen, kombinierter Zahnersatz und Implantate, erfordert hohes fachliches Können auf zahnärztlicher und zahntechnischer Seite. Je enger die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen dem Zahnteam Zahnarzt und zahntechnisches Labor und Patient ist, umso besser das Ergebnis des für den Patienten individuell angefertigten Zahnersatzes.
Planung, Herstellung und Eingliederung von Zahnersatz - dazu zählen auch Inlays, Kronen und Brücken - haben in Deutschland einen hohen Grad an Perfektion erreicht. Von der Diagnose über die Planung, bis hin zur Ausführung und den eingesetzten Materialien, steht eine große Breite an Versorgungsmöglichkeiten zur Verfügung, von einfachen, aber funktionellen bis zu anspruchsvollen und hoch komfortablen Lösungen. Das heißt, je enger die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt, zahntechnischem Labor und Patient ist, umso besser das Ergebnis des individuell für den Patienten angefertigten Zahnersatzes. Der Erfolg einer zahnärztlichen Behandlung hängt ab von der Kompetenz des Zahnarztes und der Qualität des Zahnersatzes. So kann für den Patienten ein in Funktion, Ästhetik und materialtechnischer Hinsicht optimierter Zahnersatz nur Hand in Hand zwischen dem Zahntechniker und Zahnarzt Ihres Vertrauens angefertigt werden.

"Kompetenz in Zähnen" Die meisten rheinland-pfälzischen Innungs-Fachbetriebe dokumentieren bereits seit 2002 mit dem Herstellernachweis "Zahnersatz made in Germany", dass der Zahnersatz individuell und persönlich für den Patienten hergestellt wurde und aus der eigenen Fertigung des Zertifikat führenden zahntechnischen Labors stammt. Das zahntechnische Labor garantiert damit, dass es nach den Qualitätskriterien und Anforderungsprofilen des Medizinproduktegesetzes arbeitet und alle verwendeten Materialien ausnahmslos das CE-Zeichen tragen und den grundlegenden Sicherheitsanforderungen gemäß Richtlinie 93/42/EWG entsprechen, der Zahnersatz individuell, unter kontrollierten Arbeitsabläufen und unter Beachtung der Arbeits -, Umwelt- und Gesundheitsschutzkriterien gefertigt wurde. Zertifikatsführende zahntechnische Laboratorien verfügen über eine spezifische - für den Patienten nachprüfbare - Registrier-Nummer.

Deutscher Zahnersatz weltweit führend In Sachen Qualität und Fortschritt ist in Deutschland hergestellter Zahnersatz weltweit führend! Das liegt insbesondere am international dominierenden Qualifikationsniveau deutscher Zahntechniker, deren handwerklicher und künstlerischer Perfektion sowie ihrer herausragenden Fachkompetenz. Da der verordnete Zahnersatz langfristig im Körper verbleibt aber eine unsachgemäße Herstellung von Zahnersatz Risiken und Gefahren für die Gesundheit birgt, sind in Deutschland zur Ausübung des Zahntechniker-Handwerks umfangreiche Voraussetzungen zu erfüllen und eine langjährige Berufserfahrung ein Muss (Meisterbrief).

Lange Haltbarkeit - langlebige Investition Im Meisterlabor hergestellte Kronen und Brücken dienen Ihrer Zahngesundheit oft für 20 Jahre und mehr. Dafür sorgen präzise Herstellung und beste Materialien durch wohnortnahe Fachleute - eine Investition, mit der Sie auf Dauer viel Geld sparen. Die Qualität von deutschem Zahnersatz ist weltweit führend. Das wirkt sich auch positiv auf die Haltbarkeit aus. Die entscheidenden Vorteile einer langen Verweildauer liegen für den Patienten auf der Hand: Diese schont nicht nur die verbleibenden Zähne, weil der Bohrereinsatz über eine große Zeitspanne vermieden werden kann, sondern senkt pro Jahr gerechnet, die Kosten erheblich. Im Vergleich zu ausländischem Zahnersatz ist der deutsche Zahnersatz dadurch auf die Jahre gerechnet günstiger. Qualität, Haltbarkeit und Verlässlichkeit sollten daher bei der Kostenkalkulation immer mitbedacht werden. (Quelle: Zahntechnik Teleskop 05-2006)

Was der Zahnarzt an den Patienten weitergeben muss: Der Zahnarzt hat dem Patienten bei der Rechnungslegung die· Durchschrift der Rechnung über zahntechnische Leistungen des Labors und· Konformitätserklärung des zahntechnischen Labors auszuhändigen
(siehe auch § 87 (1a) Satz 8 SGB V).

Merke: Anbieter zahntechnischer Leistungen haben die Pflicht zur Offenlegung des Herstellungsortes!Patienten sollten fragen, woher ihr Zahnersatz kommt !Im Heil- und Kostenplan müssen auch Angaben zum Herstellungsort des Zahnersatzes gemacht werden. Dadurch wird gewährleistet, dass Versicherte und Krankenkassen über den Herstellungsort und das Herstellungsland der abrechnungsfähigen zahntechnischen Leistungen informiert werden. Abrechnungsmanipulationen, mit zum Beispiel im Ausland hergestelltem Zahnersatz zu Lasten von Versicherten und Krankenkassen, kann so besser entgegengewirkt werden.
Die Frage, welches Labor den Zahnersatz herstellen wird, kann und sollte der Patient mit seinem Zahnarzt vor Behandlungsbeginn klären.

Die meisten zahntechnische Innungsfachbetriebe in Rheinland-Pfalz haben bereits seit 2002 eine umfassendere Service-Leistung eingeführt: Sie geben ein ausführliches Hersteller-Zertifikat "Zahnersatz made in Germany" heraus. Damit bestätigt das Labor unter anderem, dass der Zahnersatz nur aus geprüften Materialien und in qualitätsgesicherten Arbeitsabläufen hergestellt wurde. Das Zertifikat sollte daher - zusammen mit der Rechnung! - gut aufgehoben werden. Es sind zwei wichtige Informationen, die für künftige Behandlungen von Bedeutung sein können.

Wichtig ist, dem Zahnarzt schon im Vorfeld mitzuteilen, dass das Original-Hersteller-Zertifikat "Zahnersatz made in Germany" mit laborspezifischer Registriernummer gewünscht wird.
Besuchen Sie für detaillierte Informationen zu hochwertigem Zahnersatz aus deutscher Fertigung die Webseite der Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz - http://www.zahntechnikerinnung.de/

Alles Lüge, Täuschung und Betrug? Das Märchen vom Nulltarif

Zahnersatz zum Nulltarif, Internet- Auktionen, Zahntourismus...

Die Patienten werden mit Billigangeboten nur so überschwemmt! Viele fragen deshalb nach seriösen Informationen. Darauf gibt es jetzt eine Antwort: http://www.zahnersatz-spezial.de/ !Auf dieser Internetseite finden Patienten ab sofort umfangreiche Informationen zum Thema Zahnersatz. Das Kuratorium perfekter Zahnersatz bietet auf diesen Seiten einen Überblick zu allen üblichen Befunden. Die Patienten erfahren, welche Lösungsmöglichkeiten es gibt und worin sich diese unterscheiden.Ein vom Kuratorium perfekter Zahnersatz für Innungsbetriebe erstelltes Faltblatt, das an die Zahnarztpraxen weitergegeben werden kann, erläutert den Internetauftritt anschaulich und prägnant.Das Faltblatt kann mit dem diesem Rundschreiben beiliegenden Bestellformular per Fax: 06421/40 795 79, direkt beim Kuratorium perfekter Zahnersatz bestellt werden.Wäre es nicht eine hervorragende Werbung für die einzelnen Labore, wenn sie ihre Kunden mit diesem Faltblatt versorgen und so die Patienten auf das neue Beratungsangebot aufmerksam machen würden? Damit ließe sich ein markanter Gegenpunkt zu McZahn & Co setzen! http://www.zahnersatz-spezial.de/ ist eine große Hilfe für Ihre Kunden und deren Patienten!

Warnung vor Zahnersatz-Importen

Wer im Ausland angefertigten Zahnersatz erhält, könne damit zwar Geld sparen, gehe aber auch wesentliche Risiken ein. Dies erläuterte Prof. Heinrich von Schwanewede, Universität Rostock, im Vorfeld einer Fachtagung. So seien Regreßforderungen bei mangelhafter Anfertigung im Ausland nur schwer durchzusetzen.

Darüber hinaus gehe es nicht nur darum, fehlende Zähne zu ersetzen, sondern durch funktionalen und spezifisch angepaßten Zahnersatz für ein unbeeinträchtigtes Kauen und Sprechen zu sorgen. Fehlerhaft angepaßter Zahnersatz und Zahnfehlstellungen führen zu Funktionsstörungen bei Kiefergelenken und Kaumuskeln. Probleme, die ebenso bedeutend seien wie Karies und Zahnfleischentzündungen, so von Schwanewede.

Auch die AOK Baden-Württemberg lehnt Zahntourismus ab. Der Vorstandsvorsitzende Roland Sing erklärte, er rate jedem Versicherten, sich sowohl zahnmedizinisch als auch zahntechnisch in Deutschland versorgen zu lassen. Das Ziel der AOK Baden-Württemberg sei, den Import von Zahnersatz aus Billiglohnländern, wie beispielsweise Osteuropa oder Asien, zu verhindern.

(Quelle: Kuratorium perfekter Zahnersatz)

Ermittlungen gegen McZahn

Der Dental-Discounter McZahn gerät immer mehr unter Beschuss. Wegen Verdachts auf Betrug und Erpressung. Ein Zahnarzt aus Bünde bei Herford hat Anzeige erstattet.

Der Arzt hatte seine Praxis als Franchise-Nehmer unter dem McZahn-Logo betrieben. Das Unternehmen soll ihm aufgefordert haben, seine Honorarabrechnungen abzutreten. Als er sich jedoch weigerte, habe McZahn die Lieferungen von Zahnersatz eingestellt. Außerdem drohte man ihm, eine Erkrankung aus der Vergangenheit öffentlich zu machen.

Deshalb ermittelt die Justiz auch wegen des Verdachts auf Bedrohung und Erpressung. Zudem wirft der Zahnarzt McZahn vor, in seinem Namen weiter Rechnungen verschickt zu haben.
McZahn bietet Patienten Zahnersatz ohne Zuzahlung. Die Kette wollte bis zum Jahr 2009 rund 300 Praxen eröffnen. Allerdings sind McZahn wegen der mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten, wegen der jetzt die Staatsanwaltschaft ermittelt, bereits mehrere Genehmigungen versagt worden. Das Unternehmen räumte daraufhin ein, die angestrebte Expansion so nicht erreichen zu können.

Neue Patienteninformation über Zahnimplantate online verfügbar

Neue Patienteninformation über Zahnimplantate online verfügbar

Zahnimplantate gelten als zuverlässiger und moderner Zahnersatz. Aufgrund der vielen Vorteile von Zahnimplantaten gegenüber einem herausnehmbaren Zahnersatz entscheiden sich immer mehr Menschen für diese Form des Zahnersatzes. Einzigartige Ästhetik, lange Haltbarkeit und neue Lebensqualität versprechen Zahnimplantate dem zukünftigem Träger. Dabei haben viele Patienten eine Vielzahl an individuellen Fragen. Aus diesem Grund ist seit dem 01.08.2007 eine unabhängige Patienteninformation über Zahnimplantate als ästhetischer Zahnersatz für Patienten online verfügbar. Über die Internetadresse http://www.zahnimplantate-info.eu/ können sich Patienten gewissenhaft informieren und mit anderen Patienten austauschen.Was bietet die neue Patienteninformation seinen Besuchern?Im Vordergrund der Patienteninformation steht die gewissenhafte Aufklärung der Patienten über die verschiedenen Implantate. Die Aufklärung erfolgt dabei über in unregelmäßigen Abständen veröffentlichte Beiträge. Neben aktuellen Nachrichten erhalten Besucher damit auch Zugang zu interessanten Fachbeiträgen die sich beispielsweise mit dem Ablauf einer Implantation beschäftigen. Alle Beiträge können in einem angeschlossenen Diskussionsforum umfassend besprochen werden. So finden auch Patienten viele Ansprechpartner, die bereits Erfahrungen mit Zahnimplantaten haben.

Wer steht hinter Zahnimplantate-info.eu?Verantwortlich für den Inhalt der Patienteninformation ist Silko Vogt. „Die Patienteninformation war ursprünglich als kleines Experiment zur Suchmaschinenoptimierung gedacht, entwickelt sich aber zunehmend zu einer gefragten und vor allem unabhängigen Patienteninformation.“ Denn bereits seit 2 Wochen befindet sich die Webseite mit wichtigen Suchbegriffen wie „Zahnimplantate“ oder „Zahnimplantat“ auf Seite 1 bei der beliebten Suchmaschine des Marktführers Google. Auf die Frage welche Ziele in Zukunft erreicht werden sollen, antwortet Herr Vogt: „Die Patienteninformation zählte bereits im ersten Monat mehr als 600 Besucher. Leider bin ich kein Zahnmediziner und kann die Fachbeiträge nur aufgrund gründlicher Recherche veröffentlichen. Ziel der Patienteninformation ist ganz klar Position 1 und das in jeder Hinsicht. Implantologen und Zahnkliniken sollen die Möglichkeit nutzen, zukünftige Patienten gründlich zu informieren. So steht Zahnmedizinern die Möglichkeit offen, neutrale Fachbeiträge zu veröffentlichen. Da jeder Patient die Kontaktdaten in der Signatur des Artikels finden kann, ist dies zugleich Öffentlichkeitsarbeit für die eigene Praxis. Ich rechne fest damit das in den nächsten Wochen erste Fachbeiträge veröffentlicht werden.“Damit eröffnet sich Zahnmedizinern die Möglichkeit informationssuchende Patienten gründlich zu informieren. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neue und unabhängige Patienteninformation entwickelt. Wir wünschen Herrn Vogt viel Erfolg und empfehlen für alle relevanten Informationen über Zahnimplantate sowie dem Zugang zum Diskussionsforum die Webseite der neuen und unabhängigen Patienteninformation http://www.zahnimplantate-info.eu/.

Ermittlungen gegen McZahn wegen Verdacht auf Erpressung

Ermittlungen gegen McZahn wegen Verdacht auf Erpressung

Bielefeld (AFP) — Der Discount-Zahnarzt McZahn ist wegen des Verdachts auf Betrug und Erpressung ins Visier der Justiz geraten. Die Staatsanwalt Krefeld gehe der Strafanzeige eines Zahnarztes nach, der seine Praxis als Franchise-Nehmer unter dem McZahn-Logo betrieben hatte, berichtete das in Bielefeld erscheinende "Westfalen-Blatt". Das Strafverfahren richtet sich demnach gegen McZahn-Chef Werner Brandenbusch.

Der Discount-Dentist wollte der Strafanzeige zufolge Honorarforderungen des betroffenen Zahnarztes nicht wie üblich an die Kassenzahnärztliche Vereinigung weiterleiten, sondern sie an eine so genannte Factoring-Gesellschaft verkaufen. Solche Firmen kaufen Forderungen ein, jedoch mit einem Abschlag, wodurch der Zahnarzt Geld verloren hätte.

Als der Zahnarzt sich weigerte, habe McZahn diesem gedroht, eine Erkrankung aus der Vergangenheit öffentlich zu machen, berichtete das Blatt weiter. Deshalb ermittelt die Justiz dem Bericht zufolge auch wegen des Verdachts auf Bedrohung und Erpressung. Zudem wirft der Zahnarzt dem Ex-Vertragspartner vor, nach seiner Weigerung, die Forderungen abzutreten, die Lieferung von Zahnersatz eingestellt zu haben und in seinem Namen weiter Rechnungen verschickt zu haben.

McZahn bietet Patienten Zahnersatz ohne Zuzahlung. Seit Jahresbeginn habe McZahn inzwischen zehn Praxen unter Vertrag genommen, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Freitag. Die Kette wollte bis zum Jahr 2009 ursprünglich rund 300 Praxen eröffnen. Allerdings hatte die Firma bereits eingeräumt, dass sie dieses Ziel wohl nicht mehr erreicht werde.

Kostengünstiger Zahnersatz aus dem Ausland

Patienteninfo der Vertragszahnärzte

Die KZV Land Brandenburg hat in ihrer jüngsten Mitgliederinformation die Brandenburger Vertragszahnärzte auf Basis einer im Nachrichtenmagazin Focus behandelten wissenschaftlichen Studie über Mängel bei Zahnbehandlungen im Ausland informiert. Zudem wurde allen Zahnärzten eine Wartezimmerinformation für Ihre Patienten zur Verfügung gestellt. Unsere Innung unterstützt diese Initiative nachdrücklich. Wie schon die in die gleiche Richtung zielende Aktivität der KZV Berlin (siehe RS 06/07, S. 3) dokumentiert sich darin die überwiegend große Interessenübereinstimmung zwischen der Zahnärzteschaft und den Meisterbetrieben der Innung und deren Körperschaften.In der o. g. Patienteninformation der Brandenburger Vertragszahnärzte heißt es:

Kostengünstiger Zahnersatz aus dem Ausland - damit Sie auch morgen noch preisgünstig zubeißen können

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

Geiz ist geil, ein Motto unserer heutigen Gesellschaft. Aber sparen sollte man nicht um jeden Preis. Die Herstellung von hochwertigem Zahnersatz ist aufwendig. Gerne leistet Ihr Zahnarzt dies gemeinsam mit dem Zahntechniker zu Ihrem Wohl.Zahnersatz, hergestellt und eingegliedert im Ausland, wird häufig als kostengünstige Variante angepriesen. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) führte gemeinsam mit der Universität Mainz eine Untersuchung zu Auslands-Zahnersatz durch.Die Ergebnisse: In ca. 50% der Fälle war der im Ausland hergestellte Zahnersatz so mangelhaft, dass er in Deutschland neu angefertigt werden musste. Der MDK rechnet aus, dass es anstelle von Kostenersparnis für die Patienten zu einer deutlichen Mehrbelastung kam, resultierend auch aus der zweiten Neuanfertigung in Deutschland. Darüber hinaus stellte der MDK fest, dass häufig Leistungen erbracht wurden, die nicht notwendig gewesen wären. Auch dieser Fakt trieb die Kosten in die Höhe.Der Zahnarzt ihres Vertrauens berät Sie umfassend über alle Möglichkeiten der für Sie in Frage kommenden Zahnersatzversorgung.Ihre Vertragszahnärzte in Brandenburg

Thursday, October 18, 2007

Q_AMZ - die neue Dachmarke der Innungsfachbetriebe

Q_AMZ - die neue Dachmarke der Innungsfachbetriebe

Zahnärzte und Patienten können auf die Leistungen der zahntechnischen Meisterbetriebe der Innungen vertrauen

Insgesamt liefern 5.000 zahntechnische Meisterbetriebe der Innungen optimale medizin-technische Lösungen für jeden einzelnen Patientenfall.
Ihr Leistungsspektrum reicht von der eiligen Reparatur bis zur perfekten Versorgungslösung, die jahrzehntelang im Mund des Patienten verbleibt. Pro Jahr versorgen die Innungsfachbetriebe gemeinsam mit den Zahnärzten rund zehn Millionen Patienten mit individuellem Zahnersatz. Somit sichern sie mit hohem Erfahrungswissen und vielfältigen Service die weltweit anerkannte zahnmedizinische Versorgung mit Zahnersatz in Deutschland.
Patient und Zahnarzt können im Alltag darauf vertrauen, dass das Meisterlabor die ganze Vielfalt der zahntechnischen Lösungen mit hohem Fachwissen bereitstellt. Das macht die Meisterbetriebe der Innungen zur 1. Adresse, wenn es um die qualitätsgesicherte Versorgung mit Zahnersatz geht.
60.000 qualifizierte Fachkräfte garantieren der Bevölkerung wohnortnah die schnelle und umfassende Umsetzung des technischen Fortschritts auf einem unvergleichbar hohen Niveau in der Qualität, der Sicherheit und der technischen Vielfalt für die Patienten und für den Zahnarzt. Das ist umfassende Versorgungsqualität in Wohnortnähe, auf die Zahnarzt und Patient nicht verzichten sollten.
Diese Versorgungsqualität garantieren täglich 5.000 Meisterbetriebe der Innungen, der AMZ Allianz für Meisterliche Zahntechnik. Wohnortnah für den Patienten. Praxisnah für den Zahnarzt. Damit alles für den Patienten stimmt.

Giftige Zahnpasta - bleiverseuchtes Kinderspielzeug

Giftige Zahnpasta - bleiverseuchtes Kinderspielzeug - verunreinigter Hustensirup - Insektizide in Matratzen - verseuchte Kinderkleidung
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Der beste Verbraucherschutz ist das Meisterlabor vor Ort

Pressemeldung Nr. 11/2007VDZI plädiert vor dem Hintergrund der Skandale über Produkte aus China dafür, das Meisterlabor vor Ort als alleinigen Verantwortungsträger für die Unbedenklichkeit des Zahnersatzes gegenüber Zahnarzt, Patient und Gesellschaft anzusehenFrankfurt am Main, 6. August 2007. Die neuesten Meldungen über bleiverseuchte Spielzeuge oder Gift in Zahnpasta verdeutlichen, dass die Diskussion über die Qualität und Sicherheit der Produkte, die in China produziert und weltweit exportiert werden, nicht ernsthaft genug geführt werden kann. Der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) hat in den vergangenen Monaten davor gewarnt, wenn Medien den Zahnersatz gegenüber den Patienten als praktisch risikolos handelbares Produkt dargestellt haben. Zahnprothesen sind individuelle, einzelangefertigte Medizinprodukte, die ohne medizinische Folgerisiken jahrzehntelang im Munde des Patienten funktionieren müssen. Sie bestehen aus komplexen Metalllegierungen, Keramiken und Kunststoffen und Kombinationen davon, die in unterschiedlichen chemischen und physikalischen Verfahren beim Zahnersatz verwendet werden.Aus Sicht des VDZI wäre es nicht zu verantworten, wenn importierte Medizinprodukte in rechtlich unsicheren sowie sozial und wirtschaftlich fragwürdigen Verhältnissen hergestellt werden, die von niemandem ernsthaft kontrolliert werden. Skandalös aber wäre es, wenn für die medizinische Versorgung der Bevölkerung Verantwortliche das objektive Risiko ignorieren, dass offenkundig importierte Produkte und damit auch Medizinprodukte den Sicherheitsstandard weit unterschreiten können und damit Risiken für Mensch, Natur und Umwelt nicht ausgeschlossen werden können, wie dies Pressemeldungen zufolge und beispielhaft schon in anderen Ländern bei gefälschten Arzneimitteln der Fall war. Für Deutschland müssen solche Sicherheitsrisiken für Patienten ausgeschlossen werden. Der VDZI hat aus dem Verständnis des umfassenden Gesundheitsschutzes heraus stets das fahrlässige Verhalten einzelner Krankenkassen gegenüber solchen Schadensrisiken kritisiert, die auf Billigzahnersatz aus dem Ausland setzen und diesen unverblümt protegieren. Möglicherweise wird auch hier bei den Patienten eine Sicherheitsillusion genährt, dass höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards, auf die man zu Recht in Deutschland vertrauen kann, in anderen Ländern auch nur vergleichbar gewährleistet seien. Es wäre nach den jüngsten Skandalen in vielen Produktbereichen nun wirklich grob fahrlässig, in diesem Glauben zu verharren. Vielmehr muss man spätestens nach dem jüngsten Fall bei Spielzeugen feststellen, dass es in vielen Ländern der Welt keine annähernd vergleichbaren Strukturen gibt, die dafür sorgen können, dass die auf dem Papier versprochenen Qualitäts- und Sicherheitsstandards rechtlich und fachlich eingehalten und durchgesetzt werden.Die Skandale um Sklavenarbeit und unwürdige Arbeitsbedingungen in China und die Zeitungstitel wie „Gift in Zahnpasta“, „Gefährliche Sicherheitsmängel bei Autos“, „Gift in Kinderspielzeug“, „Gefälschte Arzneimittel“ oder „kontaminierte Cremes“ machen daher klar:1. Gerade in Zeiten der Globalisierung und internationaler Arbeitsteilung darf man der Welt der „Zeichen“, seien es CE-Zeichen oder ISO-Zertifikate, nicht länger blind vertrauen – sie ist und bleibt eine „Schein-Welt“ der Sicherheit und Qualität ohne Gewähr. Bei Medizinprodukten, wie Zahnersatz, darf es kein fahrlässiges Vertrauen in solche, eher dem Marketing dienende Instrumente mehr geben. Für die Zahnersatz-Versorgung vor Ort in Deutschland heißt dies:2. Ohne gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte in Deutschland, ohne kontrollierbare Regeln für hohen Arbeitsschutz, ohne berufliche und rechtliche Zuweisung der konkreten Haftungsverantwortung und ohne die direkte persönliche unternehmerische Verantwortung für die Herstellungsprozesse im Handwerk sind dauerhaft hohe Qualitätsstandards und ein hohes Sicherheitsniveau von Zahnprothesen nicht verlässlich möglich. Zahnarzt und Meisterlabor vor Ort garantieren in Deutschland die zeitnahe Versorgung von der Krone bis zur eiligen Wiederherstellung. Hierzu der Präsident des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen, Zahntechnikermeister Jürgen Schwichtenberg:„In Deutschland gelten nicht nur umfangreiche Zulassungs- und Ausbildungsvorschriften, die eine permanente Überwachung der Herstellung des Zahnersatzes optimieren, sondern auch hohe gesetzliche Sicherheits-, Arbeitsschutz- und Umweltschutzregeln, die das Labor zu beachten hat. Ohne diese konsequente fachmännische Prozessüberwachung im Labor unter Einhaltung von technischen Verfahrensvorschriften und laborspezifischen Arbeitsschutz- und Umweltschutzbestimmungen sind insgesamt medizinische Risiken für den Patienten und den Beschäftigten nicht auszuschließen. Für die Gesundheitspolitik in Deutschland gilt daher: Gesundheitsschutz ist nicht teilbar. Alles andere wäre in der Zahnersatz-Versorgung für Beschäftigte und Patient verantwortungslos. Das Meisterlabor vor Ort allein kann und sollte gegenüber Zahnarzt, Patient und der Gesellschaft die Unbedenklichkeit des Zahnersatzes verantworten.“Weitere Informationen: VDZI-Pressestelle, Telefon: 069 665586-40, VDZI-Internetseite, www.vdzi.de

Vorsicht vor Internet-Auktionen für Zahnersatz

Pressemitteilung von: Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik (iq:z)

Es gibt fast nichts, was man im Internet nicht ersteigern oder versteigern könnte. Dabei geht es allerdings nicht immer um den höchsten Bieter, sondern immer häufiger auch um den billigsten Anbieter. Neuerdings können Patienten sogar Heil- und Kostenpläne für Zahnersatz im Internet einstellen und so von Zahnärzten und Zahntechnikern ein Angebot für die medizinische Versorgung und die prothetischen Arbeiten einholen. Das iq:z mahnt zur äußersten Vorsicht: „Sparen Sie nicht an der falschen Stelle – Ihrer Gesundheit zuliebe!“Grundlage eines Heil- und Kostenplans (HKP) ist der vom behandelnden Zahnarzt nach Abschluss der medizinisch notwendigen Erstbehandlung festgestellte Befund. Hieraus ergibt sich, einer vorbestimmten Systematik folgend, die so genannte Regelversorgung mit Zahnersatz. Diese, von den Krankenkassen als bezuschussungswürdig anerkannte Standardversorgung, genügt jedoch oftmals nicht den individuellen Ansprüchen des Patienten an Ästhetik und Tragekomfort.Patient, Zahnarzt und Zahntechnikermeister planen deshalb gemeinsam eine Versorgung, die alle Kriterien bestmöglich miteinander kombiniert und erfüllt. Die Erfahrung zeigt aber auch, dass sehr häufig noch im laufenden Herstellungsprozess des Zahnersatzes Änderungswünsche vorgetragen und dann auch realisiert werden. Dieser Service kann nur direkt vor Ort geboten werden. Außerdem benötigt das Zahnlabor zur Herstellung des Zahnersatzes oft weitere wichtige Angaben zum Patienten, z. B. zu möglichen Allergien im Hinblick auf die zu verwendenden Materialen oder zu Besonderheiten in der Farbgebung der natürlichen Zähne.

Ein Zahnarzt, der ein Angebot allein auf Basis eines Heil- und Kostenplanes abgibt, verfügt in der Regel über diese Hinweise nicht. Ebenso kann ein Zahnlabor wichtige Gegebenheiten, wie z. B. Erschwernisse bei der Herstellung des einzugliedernden Zahnersatzes wegen Besonderheiten in der Zahnstellung des Restgebisses, in seiner Kalkulation nicht berücksichtigen, da diese Informationen auf dem HKP nicht vermerkt sind.Urplötzlich sieht sich der Patient dann möglicherweise mit Zusatzkosten konfrontiert, die im Auktionspreis nicht ausgewiesen waren. Oder der Anbieter hält zwar den Preis, muss aber an der Leistung Abstriche machen um noch kostendeckend arbeiten zu können. In beiden Fällen ein schlechtes Geschäft für den Patienten. Dann wird aus "billig" schnell "teuer".Wenn ein Patient ein Alternativ-Angebot wünscht, empfiehlt das Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik (iq:z) stattdessen, einen zweiten Zahnarzt aufzusuchen, der den Patienten gründlich untersuchen und auf Basis eines umfassenden Befundes ein fundiertes Angebot abgeben kann. Zahntechnische Produkte müssen individuell für jeden einzelnen Patienten hergestellt werden. Zahnärzte und Zahntechniker müssen deshalb vor Ort optimal zusammenarbeiten und ihre Patienten intensiv und persönlich betreuen. Erst diese Systempartnerschaft garantiert ein Höchstmaß an Qualität und Tragekomfort.

Informationen finden Patienten zudem auf der Homepage des Informations- und Qualitätszentrums Zahntechnik: http://www.iqz-online.de/Info-Telefon: 07 11 / 16 22 15 22Pressekontakt:Rombach & Jacobi KommunikationBettina Bücker-ZeißKollwitzstraße 1 (im DICK)73728 EsslingenTel.: 0711 / 93 92 30 0Fax: 0711 / 93 92 30 30E-Mail: mailto:zeiss@rombach-jacobi.de?subject=openPR.deInternet: http://www.rombach-jacobi.de/Das Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik (iq:z) ist ein Gemeinschaftsprojekt des Zahntechniker-Handwerk Baden – Die Innung - (ZHB) und der Zahntechniker-Innung Württemberg (ZIW). Die beiden Innungen reagieren mit dem iq:z auf das gestiegene Informationsbedürfnis der Patienten rund um die Themen Zahnersatz und Zahngesundheit. Außerdem wollen sie sich mit dem iq:z dafür einsetzen, dass die Qualität von Zahnersatz „Made in Germany“ der Garant für eine optimale zahntechnische und zahnärztliche Patientenversorgung bleibt. Schon bisher hatten sich die Innungen in den Bereichen Information, Qualitätssicherung und Qualifikation engagiert. Mit dem iq:z bündeln sie nunmehr ihre Anstrengungen in einer gemeinsamen Wirtschaftsgesellschaft mit Sitz in Stuttgart und einer Geschäftsstelle in Heidelberg.

Friday, September 14, 2007

EU erkennt Meisterbrief als Spitzenqualifikation an

EU erkennt Meisterbrief als Spitzenqualifikation an
Alle deutschen Meisterberufe sollen auf Niveaustufe drei des EU-Schemas zur Unterscheidung von Berufsabschlüssen eingestuft werden. Das ist Votum der Mitgliedsländer der Europäischen Union, abgegeben in der letzten Sitzung des Regelungsausschusses zur EU-Richtlinie über die Anerkennung von Berufsqualifikationen. Folgende fünf Niveaustufen werden im EU-Schema zur Unterscheidung von Berufsabschlüssen genannt:

Stufe 1 – Befähigungsnachweis
Stufe 2 – Prüfungszeugnis Berufsausbildung, Sekundarstufe
Stufe 3 – Diplom kurzer Ausbildungsgang
Stufe 4 – Diplom langer Ausbildungsgang
Stufe 5 – Hochschuldiplom

Damit ist die Voraussetzung dafür geschaffen, dass die Richtlinie in der nun geänderten Form bis Ende November in kraft treten kann. Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, begrüßt die Entscheidung: "Die korrekte Einstufung unserer Meisterberufe auf Stufe drei wird der hochwertigen Qualifikation unserer Handwerksmeister gerecht. Damit wird die Mobilität der deutschen Meisterbetriebe in Europa befördert. Gleichzeitig bleiben die Tore zur Betätigung in Deutschland für qualifizierte Betriebe aus den EU-Mitgliedsländern offen. Wir freuen uns über die Unterstützung durch die deutsche Bundesregierung und die Zustimmung der Partner in der EU. Eine andere Entscheidung wäre den Zielen der EU nicht gerecht geworden. Wenn Europa mit Wissen wachsen will, brauchen wir mehr und nicht weniger qualifizierte Aus- und Weiterbildung in den Mitgliedsländern der EU. Der Meisterbrief als personenbezogene Spitzenqualifikation ist Vorbild auch für andere Länder. Er garantiert stabile Betriebe und eine qualitativ wie quantitativ hochwertige Ausbildung. Die Ausbildung zum Gesellen und die Weiterbildung zum Meister ist damit Best Practice in Europa."

Vorsicht vor Internet-Auktionen für Zahnersatz

Es gibt fast nichts, was man im Internet nicht ersteigern oder versteigern könnte. Dabei geht es allerdings nicht immer um den höchsten Bieter, sondern immer häufiger auch um den billigsten Anbieter.Neuerdings können Patienten sogar Heil- und Kostenpläne für Zahnersatz im Internet einstellen und so von Zahnärzten und Zahntechnikern ein Angebot für die medizinische Versorgung und die prothetischen Arbeiten einholen.Das Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik (iq:z) mahnt zur äußersten Vorsicht: „Sparen Sie nicht an der falschen Stelle – Ihrer Gesundheit zuliebe!“Grundlage eines Heil- und Kostenplans (HKP) ist der vom behandelnden Zahnarzt nach Abschluss der medizinisch notwendigen Erstbehandlung festgestellte Befund. Hieraus ergibt sich, einer vorbestimmten Systematik folgend, die so genannte Regelversorgung mit Zahnersatz. Diese, von den Krankenkassen als bezuschussungswürdig anerkannte Standardversorgung, genügt jedoch oftmals nicht den individuellen Ansprüchen des Patienten an Ästhetik und Tragekomfort.Patient, Zahnarzt und Zahntechnikermeister planen deshalb gemeinsam eine Versorgung, die alle Kriterien bestmöglich miteinander kombiniert und erfüllt. Die Erfahrung zeigt aber auch, dass sehr häufig noch im laufenden Herstellungsprozess des Zahnersatzes Änderungswünsche vorgetragen und dann auch realisiert werden. Dieser Service kann nur direkt vor Ort geboten werden. Außerdem benötigt das Zahnlabor zur Herstellung des Zahnersatzes oft weitere wichtige Angaben zum Patienten, z. B. zu möglichen Allergien im Hinblick auf die zu verwendenden Materialen oder zu Besonderheiten in der Farbgebung der natürlichen Zähne.Ein Zahnarzt, der ein Angebot allein auf Basis eines Heil- und Kostenplanes abgibt, verfügt in der Regel über diese Hinweise nicht. Ebenso kann ein Zahnlabor wichtige Gegebenheiten, wie z. B. Erschwernisse bei der Herstellung des einzugliedernden Zahnersatzes wegen Besonderheiten in der Zahnstellung des Restgebisses, in seiner Kalkulation nicht berücksichtigen, da diese Informationen auf dem HKP nicht vermerkt sind.Urplötzlich sieht sich der Patient dann möglicherweise mit Zusatzkosten konfrontiert, die im Auktionspreis nicht ausgewiesen waren. Oder der Anbieter hält zwar den Preis, muss aber an der Leistung Abstriche machen um noch kostendeckend arbeiten zu können. In beiden Fällen ein schlechtes Geschäft für den Patienten. Dann wird aus "billig" schnell "teuer".Wenn ein Patient ein Alternativ-Angebot wünscht, empfiehlt das Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik (iq:z) stattdessen, einen zweiten Zahnarzt aufzusuchen, der den Patienten gründlich untersuchen und auf Basis eines umfassenden Befundes ein fundiertes Angebot abgeben kann. Zahntechnische Produkte müssen individuell für jeden einzelnen Patienten hergestellt werden. Zahnärzte und Zahntechniker müssen deshalb vor Ort optimal zusammenarbeiten und ihre Patienten intensiv und persönlich betreuen. Erst diese Systempartnerschaft garantiert ein Höchstmaß an Qualität und Tragekomfort.
Mehr zu* Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik

Quelle. http://www.inar.de/

Tuesday, August 21, 2007

Gift in Zahnpasta aus China.

Am Mittwoch vergangener Woche musten in Spanien über 700.000 Tuben gefälschte Zahnpasta aus den Regalen der Einkaufsläden entfernt werden. Teilweise handelte es sich um in China gefälschte Markenprodukte. Rund 20 Zahnpastamarken wurden in Spanien aus dem Verkehr gezogen. Aber nicht nur in Spanien, auch in Italien, in Panama und in den USA sind gefälschte Marken aufgetaucht.
So gab Colgate-Palmolive bekannt, dass nachgemachte Zahnpaste mit dem Colgate-Markenzeichen in verschiedenen 1-Dollar Supermärkten in New York, New Jersey, Pennsylvania und Maryland gefunden worden seien. Während die panamesischen Behörden eine Ladung von Zahnpastas beschlagnahmten, kontrollieren die US-Behörden ab sofort jede Zahnpastalieferung aus China, wie ein Sprecher der US Food and Drug Administration verkündete. Viel Arbeit für die Kontrolleure, ist doch China nach Kanada der zweitgrößte Exporteur von Zahnpasta in die USA.
Grund für die Beschlagnahmung: Die Tuben enthielten nicht nur Nützliches für Zähne und Mund, sondern auch das giftige Diethylenglykol. Diethylenglykol, eine farblose und leicht süßlich schmeckende Flüssigkeit, ist normalerweise in Frostschutzmitteln oder Bremsflüssigkeiten enthalten. In Zahnpasten hat es jedenfalls nicht zu suchen. In Panama wurden die Zahnpastas unter dem Namen Excel und Mr.Cool verkauft. Ob, und wenn ja, unter welchem Namen die Zahnpastas in Deutschland verkauft werden, ist nicht bekannt. Die EU-Behörden kontrollieren offensichtlich noch keine Lieferungen aus China lückenlos. Immerhin wurden im Rahmen des Europäischen Schnellwarnsystems RAPEX alle EU-Mitgliedsstaaten auf die Fälschungen aufmerksam gemacht.
Die Europäische Kommission stellt zwar fest, dass durch die Anwendung solcher Zahnpasten keine akute Gefahr für den Verbraucher besteht und bisher keine Fälle von gesundheitlichen Beeinträchtigungen bekannt sind. Den Experten zufolge ist das Gesundheitsrisiko gering, solange die Zahnpasta nicht geschluckt wird. Laut Pressemeldungen ist bis zu 10% Diethylenglycol in den gefälschten Produkten enthalten. Dr. Herbert Desel, Leiter des Klinisch-toxikologischen Labors im Pharmakologisch-toxikologischen Servicezentrum der Universität Göttingen, geht bei dieser Konzentration von keiner ernsthaften Gefahr für die Gesundheit aus. Nach seinen Angaben müsste selbst bei einer Diethylenglycol-Konzentration von 50% ein zehn Kilogramm schweres Kind etwa 3 g von der Zahnpasta schlucken, um den kritischen Blutspiegel von 0,2 g/l zu erreichen. Bei normalem Gebrauch ist somit keine Gesundheitsgefahr zu erkennen. Ähnlich äußern sich auch die chinesischen Zahnpasta-Hersteller, die beteuern, geringe Mengen der Chemikalie seien völlig harmlos.
Vom Gegenteil dürfte ein Mann in Italien überzeugt sein, der wegen allergischer Reaktionen, die er nach dem Zähneputzen mit gefälschter Zahncreme bekommen hatte, ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Unstrittig ist auch, dass Diethylenglykol für Niere und Leber eine hochgiftige Substanz ist. So kam es bereits in der Vergangenheit in einigen Ländern immer wieder zu schwerwiegenden Erkrankungen durch Einnahme von gefälschten Arzneimitteln, die diesen Stoff enthielten (z. B. 1969 in Südafrika, 1990 in Nigeria, 1995 in Bangladesh, 1995 in Spanien, 1996 in Haiti und 1998 in Indien). Der Tod von rund hundert Menschen in Panama 2006 wurde zudem auf chinesischen Hustensirup zurückgeführt, der mit Diethylenglykol verunreinigt war. In den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde Diethylenglykol in gepanschtem Wein in Deutschland und Österreich gefunden.
Diethylenglykol ist in den betreffenden Zahnpasten chinesischer Hersteller als Verunreinigung von Glycerin enthalten. In den USA hatte die Food and Drug Administration (FDA) bereits Anfang Juni vor giftiger Zahnpasta aus China gewarnt und den Verbrauchern empfohlen, jede Tube mit der Bezeichnung Made in China wegzuwerfen (DEG in Toothpaste from China). Elf Zahnpasta-Marken wurden von der FDA namentlich benannt. Bereits am 18. Juli erklärte die Colgate-Palmolive AG in Hamburg in einer Stellungnahme, dass Colgate Zahncreme für den deutschen Markt innerhalb der Europäischen Union und in Brasilien produziert werde. Solange sowohl der Text auf der Tube als auch der Umverpackung deutsch sei und den Namen und die Adresse der Hamburger Niederlassung aufweise, könne der Verbraucher davon ausgehen, dass es sich um ein einwandfreies Originalprodukt handele.(zahnärztliche-patientenberatung, 28.07.2007, Foto: © Martina Misar – Fotolia.com)

Weitere Informationen:
Diethylenglykol
Giftige Zahnpasta aus China
Zahnpasta des Todes
DEG in Toothpaste from China (Mitteilung der FDA, englisch)
Chinesischer Gesundheitsskandal mit drastischen KonsequenzenLisinopril in Panama nicht mehr unter Verdacht
700 Tubes of Toothpaste Are Seized in Connecticut. New York Times vom 09.07.2007 (englisch)
Gefälschte Zahnpasta: Keine akute Gesundheitsgefahr!Stellungnahme Colgate-Palmolive AG: Gefälschte „Colgate“-Zahncreme

Sicherheit vor Schnelligkeit

»Sofort«-Implantationen versprechen Zähne zum Zubeißen innerhalb weniger Tage. Wer würde angesichts guter Erfolgsaussichten nicht zu dieser schnellen Lösung greifen? Bei der Sofortbelastung oder Sofortversorgung erhält der Patient das Implantat und den Zahnersatz nicht wie herkömmlich in zwei Sitzungen, sondern in einer. Experten gehen davon aus, dass dabei mehr Zahnfleisch erhalten bleibt, das für die spätere Ästhetik von Bedeutung ist. „Bei Patienten mit entsprechend guter Knochenqualität liegt die Erfolgsquote bei weit über 90 Prozent, vergleichbar mit der bei verzögerter Belastung", sagt Zahnarzt Christian Berger, Präsident des Bundesverbandes der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa e.V. (BDIZEDI).

ABHÄNGIG VOM KNOCHENMöglich wird die unmittelbare Belastung durch speziell geformte und beschichtete Oberflächen der Implanate sowie durch innovative Operationsmethoden. Der Zahnarzt gestaltet eine so genannte »Presspassung«, wobei die Bohrung im Kieferknochen minimal kleiner ist als das Implantat. Die künstliche Zahnwurzel wird regelrecht in den Knochen gepresst. Sie muss so stabil sitzen, dass selbst Kaubewegungen die Einheilung in Knochen und Gewebe nicht beeinflussen. „Dieser Prozess braucht seine Zeit", meint Berger. „Hier unterscheiden sich Sofortversorgung und konventionelle Methode nicht."Tatsächlich bringen nur wenige Menschen ideale Voraussetzungen für eine Sofortversorgung mit. „Diese plant man nur im hygienisch gesunden Mund mit entsprechendem Knochenangebot", erklärt Berger. Doch selbst dann hält sich der Implantologe aus Kempten in seiner eigenen Praxis immer die Option auf eine Spätversorgung offen, denn „Sicherheit geht vor Schnelligkeit." Risikofaktoren sind starkes Rauchen, manche Allgemeinerkrankungen wie schwere Diabetes mellitus oder die Einnahme bestimmter Medikamente. „Diese Risiken sprechen aber auch gegen eine herkömmliche Implantation", so Berger.
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Quelle: ZÄHNE UNSER KÖRPER: WAS ZÄHNE ÜBER IHN VERRATENEine Sonderveröffentlichung der Initiative proDente e.V. in der Süddeutschen ZeitungBilder: Initiative proDente e.V.